Margin

Berechnungsmethoden für Margin bei Wertpapieren in Marginkonten


Bei Marginkonten und Portfolio-Marginkonten werden unterschiedliche Methoden zur Berechnung der Margin-Anforderungen verwendet. Nachstehend wird die Berechnungsweise für Wertpapiere in regulären Marginkonten beschrieben. Detailliertere Informationen für Portfolio-Marginkonten finden Sie, wenn Sie oben auf die Registerkarte „Portfolio-Margin“ klicken.


Die Margin-Berechnung für Wertpapiere in Marginkonten erfolgt folgendermaßen:
  1. Zum Zeitpunkt der Ausführung
  2. In Echtzeit im Tagesverlauf
  3. Am Ende des Handelstages
  4. Über Nacht

Eine wichtige Information zur Berechnung der Margin-Anforderungen ist, dass wir im Rahmen unserer „Special Memorandum Account (SMA)“-Berechnung die Regulation-T-Ersteinschussanforderung am Ende des Handelstages (15:50 Uhr) anwenden. Zum Zeitpunkt der Orderausführung und über den Verlauf des Handelstages hinweg verwenden wir unsere eigenen Margin-Berechnungsmethoden, die nachstehend beschrieben werden.


Außerdem können Sie sich über die Berechnungsweisen zu Liquidierungen informieren:
  1. Ermittlung des letzten notierten Aktienkurses vor Beginn der Liquidierung einer Position
  2. Wie viel des Aktienbestands wird liquidiert?

Die meisten Werte, die in den nachfolgend beschriebenen Berechnungsmethoden verwendet werden, können in der Kontoanzeige der Trader Workstation in Echtzeit kontrolliert werden.



1. Margin-Berechnung zum Zeitpunkt der Orderausführung


Wenn Sie eine Position eröffnen, kommen folgende Berechnungen zur Anwendung:

  • Anfängliche Mindesteigenkapitalanforderung
  • Ersteinschussberechnung zum Zeitpunkt der Orderausführung
  • Leverage-Prüfung der Position zum Zeitpunkt der Orderausführung

Anfängliche Mindesteigenkapitalanforderung

Um eine neue Position eröffnen zu können, benötigen Sie Wertpapierkapital mit Beleihungswert oder Rohstoffvermögen mit einem Nettoliquidierungswert von mindestens 2,000 US-Dollar oder einem äquivalenten Betrag in einer anderen Währung. Falls Sie diese Eingangsanforderung nicht erfüllen, können Sie keine neue Position in Ihrem Margin-Wertpapierkonto eröffnen.


Ersteinschussberechnung zum Zeitpunkt der Orderausführung

Bei der Orderübermittlung werden Ihre verfügbaren Mittel in Echtzeit überprüft. Falls Ihre verfügbaren Mittel abzüglich des Orderbetrags größer oder gleich null sind, wird die Order akzeptiert. Falls sich ein negativer Saldo für Ihre verfügbaren Mittel ergibt, wird die Order abgewiesen.

Nachstehend finden Sie eine graphische Darstellung der Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung. Der Ersteinschussbetrag, der bei dieser Berechnung verwendet wird, entspricht unserem Ersteinschuss. Auf den Seiten zu produktspezifischen Margin-Anforderungen finden Sie konkrete Angaben zu diesen Beträgen.

Beispiel: Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

Verfügbare Mittel > 0
(Verfügbare Mittel = Wertpapierkapital mit Beleihungswert - Ersteinschussanforderung)

Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

Leverage-Prüfung der Position zum Zeitpunkt der Orderausführung

Zum Zeitpunkt der Orderausführung überprüfen wir außerdem die Leverage-Obergrenze für die Eröffnung neuer Positionen. Die Leverage-Begrenzung ist eine unternehmenseigene Margin-Anforderung, die das Risiko hinsichtlich Zwangsauflösungen von auf Margin gehaltenen Positionen begrenzt. Um sicherzustellen, dass der Bruttopositionswert nicht größer ist als das 30-fache des Nettoliquidierungswertes abzgl. des Future-Optionswerts, wird die folgende Berechnungen ausgeführt:

Beispiel: Leverage-Prüfung der Position zum Zeitpunkt der Orderausführung
Bruttowert der Wertpapierposition ≤ 30 * (Nettoliquidierungswert - Wert der Future-Option)

Wenn das Ergebnis der Berechnung die Bedingung dieser Gleichung erfüllt, haben Sie die Leverage-Grenze für die Eröffnung neuer Positionen nicht überschritten. Falls die Transaktion zu einer Überschreitung des Leverage-Grenzwerts für Ihr Konto führen würde (d. h. wenn die Bedingung der vorstehenden Gleichung nicht erfüllt wird), wird die Order abgelehnt.


Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

2. Echtzeit-basierte Margin-Berechnungen


Über den Verlauf des Handelstages hinweg führen wir in Echtzeit die folgenden Berechnungen für Ihr Wertpapierkonto durch:

  • Echtzeit-basierte Mindesteinschussberechnung
  • Echtzeit-Leverage-Prüfung der Position
  • Echtzeit-basierte Cash-Leverage-Prüfung
  • Berechnungen zu reduzierter Marginfähigkeit
  • Echtzeit-SMA-Berechnung
  • Soft-Edge-Marginbemessung

Echtzeit-basierte Mindesteinschussberechnung

Nachstehend sehen Sie eine graphische Darstellung unserer Echtzeit-basierten Mindesteinschussberechnung für Wertpapiere. Der Mindesteinschuss, der bei dieser Berechnung verwendet wird, entspricht unserem Mindesteinschuss. Auf den produktspezifischen Margin-Seiten finden Sie hierzu konkrete Angaben. In den nachfolgenden Berechnungen bezeichnet der Begriff „Liquiditätsüberschuss“ Eigenkapital, das über den erforderlichen Mindesteinschuss hinausgeht.

Beispiel: Echtzeit-basierte Mindesteinschussberechnung für Wertpapiere

Liquiditätsüberschuss ≥ 0
(Liquiditätsüberschuss = Wertpapierkapital mit Beleihungswert - erforderlicher Mindesteinschuss
)

Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

Echtzeit-Leverage-Prüfung der Bruttoposition

Eine Echtzeit-Leverage-Prüfung für die Gesamtposition wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Bruttopositionswert nicht größer ist als das 50-fache des Nettoliquidierungswertes abzgl. des Future-Optionswerts. Die Leverage-Begrenzung ist eine unternehmenseigene Margin-Anforderung, die das Risiko hinsichtlich Zwangsauflösungen von auf Margin gehaltenen Positionen begrenzt. Nachstehend sehen Sie eine graphische Darstellung der Berechnung.

Beispiel: Echtzeit-Leverage-Prüfung der Bruttoposition

Bruttowert der Wertpapierposition ≤ 50 * (Nettoliquidierungswert - Wert der Future-Option)

Wenn das Ergebnis der Berechnung die Bedingung dieser Gleichung nicht erfüllt, wird das Konto geprüft und es werden unter Umständen Positionen liquidiert, um den Leverage-Wert der Bruttoposition zu senken.

Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

Echtzeit-basierte Cash-Leverage-Prüfung

Zusätzlich wird eine Leverage-Prüfung für Barmittel durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Gesamtabwicklungswert aller offenen FX-Geschäfte das 250-fache des Nettoliquidierungswertes nicht übersteigt, wie nachstehend dargestellt.

Echtzeit-basierte Cash-Leverage-Prüfung

Gesamtabwicklungswert aller noch nicht abgerechneten Devisentransaktionen ≤ 250 * (Nettoliquidierungswert)

Wenn das Ergebnis der Berechnung die Bedingung dieser Gleichung nicht erfüllt, wird das Konto geprüft und es werden unter Umständen Positionen liquidiert, um den Leverage-Wert der Bruttoposition zu senken.

Ersteinschussberechnung für Wertpapiere zum Zeitpunkt der Orderausführung

Berechnungen zu reduzierter Marginfähigkeit

Bei Konten, in denen in Relation zu den im Umlauf befindlichen Aktien (SHO) eines Unternehmens eine konzentrierte Position gehalten wird, reduzieren wir die Marginfähigkeit der Aktien. Für Margin-Wertpapierkonten erhöht dieser Algorithmus die Margin-Anforderung für Aktienpositionen, die einen Grenzwert von 1% der umlaufenden Aktien übersteigen, vom standardmäßigen Wert auf 100%. Mit anderen Worten wird der Geldbetrag, den Sie gegen die Aktien als Darlehen aufnehmen können, auf null reduziert. Bei einer Konzentration von 5% gilt eine Margin-Anforderung von 100%.

Positionen in Anleihen mit einem großen Volumen in Relation zum Emissionsvolumen können zu einer Erhöhung der Margin-Erfordernisse führen. Die Marginfähigkeit von Anleihen wird in regelmäßigen Abständen überprüft, um Rückkäufe, Calls und andere Faktoren zu berücksichtigen, die die verbleibende Liquidität des spezifischen Schuldverschreibung beeinflussen können. Für weniger liquide Anleihen gelten weniger günstige Margin-Konditionen.


Soft-Edge-Marginbemessung

IB löst automatisch Positionen in Ihrem Konto auf, wenn die erforderliche Mindesteinschussdeckung unterschritten wird. Damit Kunden ihr Risiko selber steuern können, bevor es zu einer Liquidierung kommt, berechnen wir einen sogenannten „Soft-Edge-Margin“ (SEM) im Verlauf des Handelstages. Ab Beginn des Handelstages bis 15 Minuten vor Handelsschluss lässt unser Soft-Edge-Margin für das Konto ein Margin-Defizit in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des Nettoliquidierungswertes zu - derzeit liegt dieser Wert bei 10%. Sobald der SEM-Zeitraum endet, muss die volle Mindesteinschussdeckung gegeben sein. In Fällen, in denen SEM nicht anwendbar ist, muss das Konto die Mindesteinschussanforderungen zu 100% erfüllen.

Die Soft-Edge-Margin-Startzeit eines Kontraktes ist der spätere der beiden folgenden Zeitpunkte:

  • der Zeitpunkt der Markteröffnung - wird das Produkt an mehreren Börsen gehandelt, gilt der späteste Handelsbeginn;
  • oder der Beginn der Liquidierungszeiten, die von der Handelswährung, der Asset-Klasse, der Börse und dem Produkt abhängig sind.

Die Soft-Edge-Margin-Endzeit entspricht dem früheren der folgenden Zeitpunkte:

  • 15 Minuten vor Börsenschluss - wird das Produkt an mehreren Börsen gehandelt, gilt der frühste Handelsschluss;
  • oder 15 Minuten vor Ende der Liquidierungszeiten;
  • oder bei Beginn des Regulation-T-Anwendungszeitraums.

Wenn das Kapital eines Kontos die Mindestgrenze des Mindesteinschusses unterschreitet, werden so lange keine Positionen aufgelöst, bis das Kontokapital auch die Soft-Edge-Margin-Grenze unterschreitet. Diese Regelung lässt es somit zu, dass Kundenkonten kurzzeitig die Margin-Anforderungen verletzen. Soft-Edge-Margin wird nicht in der Trader Workstation angezeigt. Sobald Ihr Konto jedoch die SEM-Grenze unterschreitet, wird die Erfüllung der vollen Mindesteinschussanforderung notwendig.

Hinweis: Wir behalten uns das Recht vor, die Verfügbarkeit von Soft-Edge-Margin nach eigenem Ermessen einzuschränken und SEM in Zeiten erhöhter Marktvolatilität vollständig auszusetzen.

3. SMA- und Handelsschlussberechnungen


Echtzeit-SMA

Wir kontrollieren in Echtzeit den Kontostand eines speziellen Kontos, das mit Ihrem Margin-Wertpapierkonto verbunden ist. Dieses Konto wird als „Special Memorandum Account“ (SMA) bezeichnet. Wir berechnen während des Handelstages fortlaufend den Kontostand des SMA und wenden am Ende des Handelstages die Regulation-T-Margin-Anforderungen an. Es werden keine Barauszahlungen gestattet, die in Echtzeit zu einem negativen Saldo im SMA führen würden.


SMA bei Handelsschluss

Wie vorstehend beschrieben, erfolgt die SMA-Berechnung in Echtzeit über den Verlauf des Handelstages hinweg. Die Regulation-T-Ersteinschussanforderungen (in der Regel 50% für Aktien) werden jedoch am Ende des Handelstages angewendet. Jedes Mal, wenn es in Ihrem Konto im Laufe des Handelstages zu einer Positionsveränderung kommt, prüfen wir den Stand Ihres SMA-Kontos am Ende des US-Handelstages (15:50 - 17:20 Uhr Eastern Time) um sicherzustellen, dass der Saldo größer oder gleich null ist.

Zur Prüfung Ihres SMA-Saldos in Echtzeit verwenden wir die nachstehend angegebene Berechnungsformel. Zudem wenden wir auf Wertpapiere, die auf Margin erworben werden können, die Regulation-T-Ersteinschussanforderungen an. Bitte beachten Sie, dass die gleiche SMA-Berechnungsmethode im Verlauf des Handelstages zur Anwendung kommt. In der ersten Berechnung werden die „Ersteinschussanforderungen der heutigen Transaktionen“ für Verkaufsorders addiert und für Kauforder subtrahiert. Dies erfolgt auf Basis der Regulation-T-Ersteinschussanforderungen.

SMA = ((Vortagsstand SMA +/- Barsaldoveräderung des Tages +/- Ersteinschussanforderungen der heutigen Transaktionen)
oder
(Eigenkapital mit Beleihungswert - Reg-T-Margin))

Es gilt der jeweils größere Wert

SMA-Ende

Falls Ihr SMA-Kontostand am Ende des Handelstages negativ ist, kann es in Ihrem Konto zu Positionsauflösungen kommen.


SMA-Regeln

SMA-Berechnungen erfolgen regelmäßig auf Basis der folgenden Maßgaben:

  • Bareinzahlungen werden dem SMA gutgeschrieben.
  • Barauszahlungen werden vom SMA abgezogen.
  • Dividenden werden dem SMA gutgeschrieben.
  • Transaktionen werden pro Kontrakt pro Tag saldiert.
    • Der realisierte G&V, d. h. Day-Trading-Gewinne und -Verluste, werden im SMA verbucht.
    • Anfallende Provisionen und Steuern werden dem SMA belastet.
    • Alle Transaktionen (eine pro Kontrakt) werden am Ende des Handelstages im Portfolio verbucht. Steigt die Reg-T-Margin-Anforderung für das Portfolio, wird das SMA-Konto mit dem erhöhten Betrag belastet. Sinkt die Reg-T-Margin-Anforderung für das Portfolio, wird dem SMA-Konto der Verringerungsbetrag gutgeschrieben. Wenn erforderlich, wird der aktuelle Kurs des Basiswerts für diese Berechnung verwendet.
    • Erlöse aus Verkäufen von Optionen werden dem SMA gutgeschrieben.
    • Prämien für Optionskäufe werden dem SMA belastet.

      Die Veränderung im SMA-Konto durch getätigte Transaktionen entspricht effektiv der Veränderung des Reg-T-Eigenkapitals abzgl. der Veränderung des Reg-T-Margin-Betrags.
  • Universelle Transfers werden wie Bareinzahlungen und -auszahlungen behandelt.
  • Marktbewertung: Falls der Reg-T-Überschuss eines Marginkontos bei Handelsschluss (normalerweise 16:00 US Eastern Time) größer ist als das SMA, wird das SMA mit dem Reg-T-Überschuss gleichgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der SMA-Saldo sich nie aufgrund von Marktbewegungen verringert. Reg-T-Überschuss = 0 oder (Reg-T-Eigenkapital - Reg-T-Margin), wobei der jeweils größere Wert gilt.
  • Devisentransaktionen wirken sich nicht auf das SMA aus.
  • Gebühren wie zum Beispiel Orderstornierungsgebühren, Marktdatengebühren etc., haben keinen Einfluss auf das SMA.
  • Ausübungen und Zuteilungen (EA) werden dem Credit Manager gemeldet, sobald wir die entsprechenden Meldungen von den Clearingstellen erhalten. Sie werden als Transaktionen dieses jeweiligen Tages behandelt. Zum Beispiel erhalten wir bei Fälligkeit EA-Benachrichtigungen am Wochenende. Das Handelsdatum dieser Transaktionen im Clearing-System ist Freitag, doch für die SMA-Berechnung durch den Credit Manager werden sie als Transaktionen von Montag behandelt. Ausübungsanträge haben keinen Einfluss auf die SMA. DVP-Transaktionen werden wie Handelsausführungen behandelt.

4. Über-Nacht-Margin-Berechnungen


Für Aktien gelten zusätzliche Margin-Anforderungen, wenn Positionen über Nacht gehalten werden. Über-Nacht-Margin-Anforderungen für Aktien finden Sie, wenn Sie oben auf die Registerkarte Aktien klicken.

5. Ermittlung des letzten notierten Aktienkurses vor Beginn der Liquidierung einer Position


Nutzen Sie die folgenden Berechnungsformel, um den letzten Aktienkurs einer Position zu bestimmten, bevor wir mit der Liquidierung dieser Position beginnen. Die Berechnung bezieht sich nur auf einzelne Aktienpositionen.

Bestimmung des letzten Aktienkurses vor Beginn der Positionsauflösung
Wenn Sie sich ein Beispiel hierzu ansehen möchten, klicken Sie bitte am oberen Ende der Seite auf den Link „Beispiele“.

6. Wie viel des Aktienbestands wird liquidiert?


Wie auf der Seite „Margin-Berechnung“ erläutert, berechnen wir den Liquiditätsüberschuss (Marginüberschuss) in Ihrem Marginkonto in Echtzeit. Falls Ihr Liquiditätsüberschusssaldo unter null liegt, lösen wir Positionen in Ihrem Konto auf, um den Liquiditätsüberschusssaldo mindestens bis auf null anzuheben.

Mit der folgenden Berechnungsmethode können Sie ermitteln, wie viel Ihres Aktienkapitals wir in Ihrem Marginkonto liquidieren werden, um einen Liquiditätsüberschuss von 0 herzustellen. Hinweis: Diese Berechnungsmethode wird ausschließlich für Aktien verwendet.

Wie viele Aktien liquidieren wir?

Wenn Sie sich ein Beispiel hierzu ansehen möchten, klicken Sie bitte am oberen Ende der Seite auf den Link „Beispiele“.

Offenlegungen
  1. Alle Liquidierungstransaktionen unterliegen den üblichen Provisionen. Kunden von Finanzberatern wird für Liquidierungstransaktionen keine Beratergebühr in Rechnung gestellt.
  2. Berechnung am Ende des Tages gemäß US-Margin-Vorschriften
  3. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Berechnungsmethode für den Reg-T-Ersteinschuss zum Ende des Handelstages.
  4. Die Veränderungen im Barsaldo des Tages beinhaltet auch Barmittelveränderungen in Folge von Optionstransaktionen und Day-Trading-Aktivitäten. Veränderungen im Barsaldo in Folge anderer Transaktionen sind nicht enthalten.

  • Bitte beachten Sie, dass bei der Bonitätsprüfung bei Ordereingabe der Ersteinschuss bestehender Positionen stets berücksichtigt wird. Selbst wenn ein Konto beispielsweise bereits über eine bestehende Position mit einer Margin-Anforderung von 35% verfügt, wird bei der Kreditwürdigkeitsprüfung vor Akzeptanz der Order stets die Ersteinschussanforderung der Position aus Berechnungsgrundlage verwendet.
  • Marginkonten in Japan unterliegen nicht den US-amerikanischen Regulation-T-Margin-Anforderungen, die wir am Ende jedes Handelstages anwenden.
  • Unser System wurde so gestaltet, dass es die zuletzt eingegangenen Positionen von Kunden liquidiert. Dies erfolgt in Teilschritten von jeweils mindestens 100 Aktien oder einem solchen Betrag an Aktien aus dem Besitz des Kunden, dass das Konto nach der Liquidierung wieder über genügend Eigenkapital verfügt, um die zum Zeitpunkt der Liquidierung mindestens erforderliche Mindesteinschussdeckung zu erfüllen.
  • Aufgrund regulatorische Einschränkungen, kann Interactive Brokers momentan kein Margin-Darlehen an natürliche Personen mit Wohnsitz in Australien, anbieten.