Beratungsgebühren

Übersicht


Finanzberater(1) können Gebühren für erbrachte Dienstleistungen per automatischer Rechnungsstellung, per elektronischer Rechnung oder per Direktabrechnung von ihren Kunden erheben. Die Beratungsgebühren legen Sie im Zuge der Kontoeröffnung eines Kunden fest. Über die Kontoverwaltung können Sie die Gebühren jedoch jederzeit anpassen . Falls Sie die Gebühren erhöhen, muss Ihr Kunde der Erhöhung per Unterschrift zustimmen. Zusätzlich zu den festgelegten Beratungsgebühren für Kunden stellt IB den Kunden die üblichen Provisionen in Rechnung.

Definieren Sie sämtliche Kundengebühren in der Kontoverwaltung unter Kunden verwalten > Gebühren > Konfigurieren.


Vorlagen für Kundengebühren

Sie können Kundengebührenstrukturen für verschiedene Konten individuell anlegen oder sie in Form von Vorlagen abspeichern. Berater können Gebühren für eines oder mehrere Kundenkonten definieren, oder Kundengebührenstrukturen in Vorlagen erstellen und diese Vorlagen den gewünschten Kundenkonten zuweisen. Mit Hilfe dieser Vorlagen können Sie problemlos verschiedene Gebührenstrukturen jeweils für mehrere Kundenkonten verwenden.

Falls Sie ein neuer Berater sind (d. h. wenn Sie zum Beispiel gerade erst ein IB-Konto eröffnet haben), steht eine leere Kundengebührenvorlage für Sie zur Verfügung, die Sie mit Ihren gewünschten Gebühren befüllen können. Falls Sie ein Berater mit einem bereits bestehenden Konto sind, wird Ihre bisherige Gebührenstruktur nun zur Standardvorlage für Kundengebühren. Diese Standardvorlage können Sie anpassen, aber nicht löschen.


Provisionen und Gebühren von Kunden dem Beraterkonto belasten

Als Berater können Sie bei der Konfiguration der Gebühren für ein Kundenkonto auswählen, dass die Kundenprovisionen Ihrem Berater-Masterkonto belasten werden sollen. Falls der Saldo des Berater-Masterkontos zum Zeitpunkt der Abbuchung der Provisionen unter 1000 US-Dollar oder einem äquivalenten Betrag liegt, fällt die Abbuchung der Provisionen zurück auf die Kundenkonten.

Standardmäßig werden monatliche Mindestgebühren, IRA-Kontogebühren und Gebühren für Marktdaten- und Recherchedienste von den Beraterkundenkonten abgebucht. Berater können jedoch für jedes Kundenkonto auswählen, dass diese Kosten stattdessen von ihrem Masterkonto abgebucht werden. Falls der Saldo des Berater-Masterkontos zum Zeitpunkt des Gebühreneinzugs unter 1000 US-Dollar oder einem äquivalenten Betrag liegt, werden die Kundenkonten mit diesem Kundengebühren belastet.


Erheben Sie Gebühren auf Hedgefondsanlagen von Kunden

Als Berater können Sie auch Gebühren für den derzeitigen Wert von Anlagen erheben, die Ihre Kunden in Hedgefonds getätigt haben, die an unserem Capital Introduction Program für Hedgefonds (HFCIP) teilnehmen. Dieses Programm ist Teil unseres Anlegerportals. Falls Sie bereits für einen Kunden Anlagen über die Hedgefonds-Anlegerseite (verfügbar über das Portal) getätigt haben, wird der in den Hedgefonds investierte Betrag automatisch für das Gebührenprogramm freigegeben.

Für jeden Kunden, der in einen teilnehmenden Hedgefonds investiert, können Sie Gebühren unter Verwendung der folgenden Methode(n) erheben: auf Basis eines auf das Jahr umgerechneten Prozentsatzes des Nettoliquidierungswerts des aktuellen Werts der Hedgefondsanlage des Kunden und/oder auf Basis des prozentualen Gewinns/Verlusts der Kundenanlage in dem Fonds. Außerdem können Sie die Abbuchungsintervalle für die Gebühren festlegen (monatlich oder vierteljährlich). Ihre Kunden müssen die Gebührenstruktur akzeptieren, indem Sie ein Formular unterzeichnen.

Gebühren, die erstmals während einer laufenden Abrechnungsperiode eingegeben werden, werden ab dem Tag berechnet und erhoben, an dem die Gebührenvereinbarung bestätigt und in das System eingegeben wird. Gebühren, die während einer laufenden Abrechnungsperiode geändert werden, gelten ab Beginn der nächsten Monats- bzw. Quartalsperiode. Falls Sie das Abrechnungsintervall von monatlich auf vierteljährlich umstellen, wird diese Änderung mit Beginn des nächsten Kalenderquartals wirksam. Falls Sie das Abrechnungsintervall von vierteljährlich auf monatlich umstellen, wird diese Änderung zum Ende des laufenden Kalenderquartals wirksam.


Rückerstattung von Kundengebühren

Berater können Kundengebühren bis zu einer Höhe von 50% der Rechnungssummen (netto abzüglich zuvor gewährter Rabatte) der letzten 12 Monate an Kundenkonten zurückerstatten. Außerdem können Berater anstehende Gebührenrückerstattungen ändern oder stornieren und sich Einzelheiten zu bereits bearbeiteten Erstattungen anzeigen lassen. Wenn Sie Gebührenrückerstattungen vornehmen möchten, müssen Ihre Beratungsgebühren zur elektronischen Rechnungsstellung konfiguriert sein.


Mindestprovisionen für Transaktionsallokationen

Wir erheben eine Mindestgebühr auf US-Aktientransaktionen, die Berater ihren Kunden zuteilen. Berater können wählen, ob die Mindestgebühren für Allokationen ihrem Masterkonto oder dem Kundenkonto in Rechnung gestellt werden sollen. Standardmäßig werden die Mindestgebühren dem Kundenkonto in Rechnung gestellt, sofern keine explizite Gebührenregelung zwischen Kunden und Berater besteht.

Es werden die folgenden Mindestgebühren pro Ausführungsallokation erhoben:

  • Minimum bei Festpreisstruktur: Mindestgebühr (Handelswert * 0.0005, 1 USD)
  • Minimum bei gestaffelter Preisstruktur: Mindestgebühr (Handelswert * 0.0005, 0.35 USD)

Automatische Rechnungsstellung

Die durch IB berechneten Beratergebühren werden dem Konto des Kunden automatisch mittels einer Blankokundenvollmacht in Rechnung gestellt, wobei die folgenden Methoden in beliebiger Kombination verwendet werden können:


Prozentsatz des Nettoliquidierungswerts

Eingegeben als Prozentsatz auf Jahresbasis mit täglicher, monatlicher oder vierteljährlicher Anwendung.


Pauschalgebühr

Eingegeben als auf das Jahr umgerechneter Betrag mit täglicher, monatlicher oder vierteljährlicher Anwendung (verteilt auf 252 Tage).


Prozentsatz des G&V2

Ein fester Prozentsatz wird am Ende jedes Abrechnungszeitraums auf den Mark-to-Market-G&V (positiv oder negativ) angewendet. Änderungen des Prozentsatzes im Laufe einer Abrechnungsperiode werden ausschließlich für die zukünftige Anwendung und nicht rückwirkend wirksam. Das heißt, wenn Sie im Laufe einer Abrechnungsperiode Änderungen vornehmen, wird diese Periode in zwei Abschnitte unterteilt, für die die jeweiligen verschiedenen Gebühren angewendet werden. Falls sich am Ende der Abrechnungsperiode bei der Berechnung der kumulierten Gebühren ein negativer Betrag ergibt, wird keine Gebühr belastet. Für diese Berechnung stehen zwei mögliche Perioden zur Auswahl:

  1. Quartalsweise zum 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember. Die Gebühren werden 10 Tage nach Quartalsschluss belastet.
  2. Jährlich zum 31. Dezember. Die Gebühren werden 10 Tage nach Jahresende belastet.

Der maximale Prozentsatz des G&V, den Sie für einen der vorstehend genannten Zeiträume erheben können, beträgt 35%.


„High Water Marking“

Berater, die als Berechnungsgrundlage für Kundengebühren einen Prozentsatz des G&V auswählen, können sogenannte Hochwassermarken für die Abrechnungsperiode der Kundengebühren anwenden, um verlustreiche Zeiträume in einem volatilen Marktumfeld auszugleichen. Dieses High Water Marking können Sie in der Kontoverwaltung auf der Seite Kundengebühren einrichten. Das High Water Marking bietet Beratern folgende Möglichkeiten:

  • Definieren Sie einen Rückblickszeitraum (z. B. Quartale oder Jahre, entsprechend dem gewählten Zeitraum in der Gebührenaufstellung für den Prozentsatz des G&V). Das High Water Marking erfasst die kumulativen Verluste pro Abrechnungsperiode innerhalb des definierten Rückblickszeitraums. Ein Verlust in einer Abrechnungsperiode wird den kumulativen Verlusten des Rückblickszeitraums zugerechnet. Ein Gewinn innerhalb einer Rechnungsperiode reduziert die kumulierten Verluste. Ein Berater kann keine Gewinn-basierte Gebühr in Rechnung stellen, solange ein kumulativer Verlust besteht. Der Standardwert für den Rückblickszeitraum ist null. High Water Marking wird ab dem Tag wirksam, an dem die bestätigte Kundenvereinbarung von uns bearbeitet wird.
  • Geben Sie an, ab welchem Datum das High Water Marking gelten soll.
  • Wählen Sie eine anteilsmäßige Verrechnung für Ein- und Auszahlungen aus. Falls ein Kunde innerhalb einer Abrechnungsperiode Ein- oder Auszahlungen tätigt, kann der Berater den Verlust (G&V) für diese Periode anteilig verrechnen.
  • Optional können Sie das High Water Marking mit den Verlusten der vorangegangenen Periode beginnen, indem Sie den Verlustbetrag eingeben. Diese Verluste können für den Kunden in einem anderen Konto oder bei einem anderen Berater angefallen sein.

Gebühren pro gehandelter Einheit (Aktien, Kontrakte, %) - Nach Währung/Asset-Klasse festgelegt (d. h. Aktien, Optionen, Futures, etc.)

Eine Gebühr pro gehandelter Einheit kann als absoluter Aufschlag zuzüglich zur Standardprovision von IB festgelegt werden, oder als Prozentsatz der IB-Standardprovision, oder als absoluter Gesamtbetrag (die IB-Standardprovisionen werden von diesem Betrag abgezogen). Gebühren pro gehandelter Einheit sind für Kunden, die in den USA oder US-Schutzgebieten ansässig sind, NICHT verfügbar. Hiervon ausgenommen sind US-amerikanische für Rohstoffe registrierte Berater, denen die Verwendung einer Gebührenstruktur pro Ausführung für Futures gestattet ist. Weitere Einzelheiten zu Gebühren pro gehandelter Einheit finden Sie auf der Seite Aufschläge für Kunden von Brokern.

Konkrete Beispiele zur automatischen Rechnungsstellung finden Sie hier.

Senden Sie Ihren Kunden Rechnungsbenachrichtigungen zu Gebühren

Wir möchten Beratern, die eine der automatischen Gebührenberechnungsmethoden von IB nutzen, bei der Erfüllung Ihrer Compliance-Pflichten behilflich sein. Auf Anfrage können wir Ihren Kunden Rechnungen mit allen Details zu den automatisch berechneten und eingezogenen Beratungsgebühren zusenden, wenn die tatsächliche Abbuchung dieser Gebühren erfolgt. In diesen Benachrichtigungen informieren wir die Kunden über die zur Gebührenberechnung verwendete Methode sowie über die Gebührensumme und den Zeitraum, der durch die Gebührenzahlung abgedeckt wird.

Bestimmte staatliche „Haftvorschriften” erfordern, dass Berater oder deren Broker diese Rechnungen an Kunden senden, die sich für eine automatische Rechnungsstellung von Beratergebühren anmelden. (Sie müssen möglicherweise diese Rechnungen auch dann an Ihre Kunden senden, wenn Sie gemäß den Haftvorschriften des SEC oder Ihres Staates aus anderen Gründen „haften”.) Bitte überprüfen Sie die für Ihr Unternehmen relevanten staatlichen (oder SEC-) Vorschriften, um festzustellen, ob IB diese Rechnungen für Sie an Ihre Kunden senden soll.

In der Kontoverwaltung können Sie festlegen, wie wir diese Benachrichtigungen an all Ihre Kunden versenden sollen: per E-Mail oder über das Mitteilungscenter des Kundenservice. Sie können auch festlegen, dass keine Benachrichtigungen gesendet werden sollen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Kunden diese Benachrichtigungen NICHT automatisch erhalten und dass Sie IB (über die Kontoverwaltung) beauftragen müssen diese Rechnungen an Ihre Kunden zu senden. Ungeachtet dessen, ob Sie sich für diese Rechnungen anmelden, werden alle Beratergebühren, die über IB abgewickelt werden, auf den Kontoauszügen von Kunden angezeigt.

Elektronische Rechnungen

Berater können in der Kontoverwaltung unter Kunden verwalten > Gebühren > Rechnungsstellung elektronische Rechnungen versenden. Bevor Sie die Rechnungen erstellen, konfigurieren Sie bitte die Automatische Fakturierung. Wählen Sie in Ihrer Kontoverwaltung unter Kundenkonten verwalten > Gebühren > Einstellungen zwischen monatlicher oder quartalsweiser Abrechnung. Sie müssen den maximalen Gebührenbetrag angeben, der pro Monat oder Quartal erhoben werden kann. Diese Obergrenze können Sie als Dollarbetrag oder als Prozentsatz des Nettovermögenswertes des Kunden angeben, oder Sie können beide Werte angeben. Anschließend berechnen Sie den Gebührenbetrag und können für jeden Kunden jederzeit eine elektronische Rechnung bis zu dem definierten Höchstbetrag übermitteln. Der Rechnungsbetrag wird automatisch vom Kundenkonto auf das Beraterkonto übertragen.

Rechnungen, die vor 5:30 PM (17:30 Uhr) EST (US Eastern Standard Time) übermittelt werden, werden von IB innerhalb desselben Tags (Nacht in den USA) bearbeitet und erscheinen auf den Kontoauszügen dieses Tages. Rechnungen, die uns nach 5:30 PM (17:30 Uhr) EST erreichen, werden am nächsten Geschäftstag bearbeitet. Sie können Rechnungen für bis zu zehn Kunden gleichzeitig übermitteln, aber nur eine Rechnung pro Kundenkonto pro Tag.

Sie können auch eine .csv-Datei (Komma-getrennte Werte) hochladen, die mehrere Kundenrechnungen enthält. Die .csv-Datei muss Felder für folgende Angaben enthalten:

  • Kundenkontonummer
  • Betrag (in der Basiswährung des Kundenkontos)
  • Kontonummer des Money Managers (nur falls die Rechnung von einem Money Manager beglichen werden muss)
  • Memo (dieses Feld ist optional)

Definition maximaler Rechnungsbeträge oder prozentualer Deckelungswerte

Wenn Sie Kundengebühren konfigurieren oder eine Kundengebührenvorlage erstellen, können Sie einen maximalen Rechnungsbetrag oder einen prozentualen Deckelungsbetrag auf monatlicher oder vierteljährlicher Basis festlegen. Sie können Gebühren bis zu einem maximalen jährlichen Prozentsatz in Rechnung stellen. Wir berechnen den äquivalenten Tageswert zu diesem Limit, indem wir den maximalen jährlichen Prozentsatz mit dem Wert Ihres Kontos am Ende jedes Geschäftstages des vorangegangenen Monats oder Quartals multiplizieren und das Ergebnis durch die durchschnittliche Anzahl an Geschäftstagen pro Jahr teilen. Die Summe dieser Tageswerte über den Verlauf des Monats oder Quartals entspricht dem maximalen Betrag, den Sie für den entsprechenden Monat bzw. das entsprechende Quartal in Rechnung stellen können.

Sie können einen festen Betrag, einen Prozentsatz oder beides angeben. Wenn Sie einen festen Betrag und einen prozentualen Deckelungsbetrag angeben, verwenden wir den geringeren der beiden Beträge als anwendbares Limit.

Bei einer prozentualen Deckelung sehen wir uns die vorangegangene Periode an, um das Gebührenlimit zu ermitteln. Der feste Betrag wird auf Basis der aktuellen Periode berechnet.

(Gebührendeckelung in % * Schluss-NAV des Kunden) ÷ 252,
wobei 252 der durchschnittlichen Anzahl an Geschäftstagen pro Jahr entspricht.

Beispiele:

  • Falls für ein Kundenkonto ein maximaler Rechnungsbetrag von 500 USD pro Monat konfiguriert wurde und Sie sich in die Kontoverwaltung einloggen, um im Juli eine Rechnung an diesen Kunden zu versenden, so kann der gesamte in Rechnung gestellte Betrag nicht mehr als 500 USD betragen. Sie können auch mehrere Rechnungen übermitteln, aber der Gesamtbetrag für den Monat darf trotzdem nur maximal 500 USD betragen.
  • Falls für ein Kundenkonto ein maximaler Rechnungsbetrag von 1000 USD pro Quartal konfiguriert wurde und Sie sich in die Kontoverwaltung einloggen, um im Juli eine Rechnung an diesen Kunden zu versenden, so darf der gesamte in Rechnung gestellte Betrag für Juli bis September 1000 USD nicht überschreiten. Sie können mehrere Rechnungen übermitteln, aber der Gesamtbetrag für das Quartal darf trotzdem nur maximal 1000 USD betragen.
  • Falls für ein Kundenkonto ein prozentualer Deckelungsbetrag auf Monatsbasis konfiguriert wurde und Sie sich in die Kontoverwaltung einloggen, um eine Rechnung für den Kunden im April zu versenden, wird der zulässige Gebührenbetrag auf Basis des täglichen NAVs des Kunden im Monat März ermittelt. Sie können mehrere Rechnungen übermitteln, aber der Gesamtbetrag darf den Grenzbetrag für den relevanten Zeitraum nicht überschreiten.
  • Falls für ein Kundenkonto ein prozentualer Deckelungsbetrag auf Quartalsbasis konfiguriert wurde und Sie sich in die Kontoverwaltung einloggen, um eine Rechnung für den Kunden im November zu versenden, wird der zulässige Gebührenbetrag auf Basis des täglichen NAVs des Kunden im Zeitraum von Juli bis September ermittelt. Sie können mehrere Rechnungen übermitteln, aber der Gesamtbetrag darf den Grenzbetrag für den relevanten Zeitraum nicht überschreiten.

Deckelungen und Beschränkungen

Bei der automatischen Rechnungsstellung und elektronischen Rechnungen kommen folgende Deckelungen und Beschränkungen zur Anwendung:

  • Kommt es zu einer Auto-Liquidierung von Positionen, werden keine automatischen Kundengebühren in Rechnung gestellt.
  • Die Summe an Beratungsgebühren, die ein Berater über einen Zeitraum von 360 Tagen einnehmen kann, wird durch IB auf maximal 25% des durchschnittlichen Eigenkapitals des Kunden während dieses Zeitraums gedeckelt. Zusätzlich gelten weitere Obergrenzen für kürzere Zeiträume in 30-Tage-Schritten (d. h. 7.2% für die letzten 30 Tage, 17.7% für die letzten 180 Tage). Wenn eine Gebührenobergrenze bei einem Kunden überschritten wird, erhält der Berater solange keine Kundengebühren von diesem Kunden, bis die Deckelungsgrenze nicht mehr überschritten wird. Auch wenn eine Gebührendeckelungsgrenze erreicht wurde, erhebt IB weiterhin die üblichen Standardprovisionen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es in der alleinigen Verantwortung des Beraters liegt, sicherzustellen, dass die von ihm erhobenen Gebühren angemessen sind und im Einklang mit geltenden regulatorischen Vorschriften stehen. Die komplette Gebührenaufschlagsstruktur sieht wie folgt aus:
  • Der Verfügbarkeitsspielraum bis zum Gebührenlimit für Kunden wird in der Kontoverwaltung im Bereich Berichtsverwaltung nachgehalten. Ausführliche Einzelheiten zur Berechnungsweise der Gebührendeckelungsgrenze erhalten Sie hier.
  • Für Kunden außerhalb der USA (oder Schutzgebieten der USA) wird unter Umständen eine Gebühr pro Transaktion erhoben. Falls der Berater bei der NFA registriert ist, kann außerdem eine Gebühr pro Transaktion für Geschäfte von US-amerikanischen Kunden mit Futures, Future-Optionen, Single-Stock-Futures und Devisen erhoben werden. Die erhobene Gebühr darf das 15-fache der IB-Provision nicht übersteigen und es wird keine Gebühr pro Transaktion fällig, wenn der Kunde IB zur Schließung einer Position anruft.


Zeitraum Gebührendeckelungsgrenze %
30 Tage 7.2%
60 Tage 10.2%
90 Tage 12.5%
120 Tage 14.4%
150 Tage 16.1%
180 Tage 17.7%
210 Tage 19.1%
240 Tage 20.4%
270 Tage 21.7%
300 Tage 22.8%
330 Tage 23.9%
360 Tage 25.0%
Hinweise:
  1. Die Freundes- & Familienkreiskonten von IB können nur von Beratern eröffnet werden, die nicht registrierungspflichtig sind. Die Registrierungserfordernisse können je nach Gerichtsbarkeit variieren. Beispielsweise müssen in Kanada ansässige Berater, die Gebühren für ihre Dienstleistungen erheben, nach kanadischem Recht registriert sein. Berater, die in den Vereinigten Staaten ansässig sind, müssen sich unter Umständen entweder nach nationalem oder nach einzelstaatlichem Recht registrieren, wenn Sie bestimmte Kriterien erfüllen (z. B. hinsichtlich ihres verwalteten Gesamtvermögens, ihrer Anzahl an Kunden, dem Erhalt von Vergütung, etc.). ES LIEGT IN IHRER VERANTWORTUNG, DIE KONKRETEN IN IHREM LAND/BUNDESSTAAT GELTENDEN VORSCHRIFTEN ZU RECHERCHIEREN UND FESTZUSTELLEN, OB SIE VERPFLICHTET SIND; SICH ALS BERATER ZU REGISTRIEREN.
  2. Zur Berechnung von Performance-Gebühren wird der G&V von FX-Transaktionen nur an den Tagen einbezogen, an denen die Position entweder eröffnet oder geschlossen wurde, und Auswirkungen von Wechselkursschwankungen zwischen diesen Daten werden nicht berücksichtigt. Am Tag der Positionseröffnung oder -schließung wird der G&V auf Basis der Differenz zwischen dem Ausführungskurs und dem Wechselkurs am Ende des Tages berechnet.
  • Berateraufschläge sind auf das dreifache der IB-Provision begrenzt, falls der Kontosaldo des Kunden weniger als 25,000 USD beträgt.
  • Von Kundenkonten mit einem Saldo unter 3,000 USD werden keine Beratungsgebühren abgebucht.