Margin Auflagen

Einleitung zum Thema Margin: Marginkonten


Wir bieten ein Cash-Konto an, in dem stets genug Barmittel vorhanden sein müssen, um Transaktionskosten und Provisionen zu decken. Auf der anderen Seite bieten wir zwei Arten von Marginkonten an: das Reg-T-Marginkonto und das Portfolio-Marginkonto. Neukunden müssen im Zuge ihres Kontoeröffnungsprozesses einen dieser Kontotypen auswählen. Sie können jedoch später jederzeit ein Upgrade oder Downgrade Ihres Kontotyps durchführen.

Portfolio-Marginkonten bieten unter Umständen geringere Margin-Anforderungen als Reg-T-Marginkonten. Für Konten mit Risikokonzentrationen können die Margin-Anforderungen in einem Portfolio-Marginkonto jedoch unter Umständen höher ausfallen als in einem Reg-T-Marginkonto, da das tatsächliche wirtschaftliche Risiko des Portfolios durch die statischen Reg-T-Berechnungen möglicherweise nicht angemessen erfasst wird. Kunden können die aktuellen Reg-T-Margin-Anforderungen für ihr Portfolio mit den aktuell veranschlagten Portfolio-Margin-Konditionen vergleichen, indem Sie im Kontoübersichtsfenster der Trader Workstation auf PM testen klicken (Demo- oder Kundenkonto).

Außerdem bieten wir auch ein IRA-Marginkonto an, mit dem Sie Ihre Verkaufserlöse unmittelbar zum Handeln verwenden können, statt bis zur Abwicklung der Transaktion warten zu müssen. Sie können Vermögenswerte in mehreren Währungen handeln und in begrenztem Rahmen mit Optionsspread-Kombinationen handeln. Für IRA-Marginkonten gelten im Vergleich zu regulären Marginkonten bestimmte Einschränkungen und das Leihen von Fremdkapital ist in einem IRA-Konto grundsätzlich nicht gestattet. Der Handel mit Futures in einem IRA-Marginkonto unterliegt erheblich höheren Margin-Anforderungen als der Handel über ein Marginkonto, das kein IRA-Konto ist. Die Marginsätze für ein IRA-Marginkonto können sich auf das Dreifache oder mehr der Übernacht-Margin-Anforderungen für Futures belaufen, die für ein Marginkonto erhoben werden, das kein IRA-Konto ist1.

Details zu den Margin-Anforderungen und verfügbaren Produkten für jedes dieser Konten finden Sie auf unserer Website auf der Seite Auswahl und Konfiguration Ihres Kontos im Abschnitt „Kontotypen“.

Der Begriff „Margin“ hat für Wertpapiere und Rohstoffe/Terminkontrakte eine unterschiedliche Bedeutung. Bei Wertpapieren ist Margin der Kapitalbetrag, den der Kunde als Darlehen aufnimmt. Bei Terminkontrakten bezeichnet Margin den Barmittelbetrag, den der Kunde als Sicherheitsleistung zur Besicherung eines Future-Kontrakts hinterlegen muss.




Definition von Margin für Wertpapiere

In Bezug auf Wertpapiere umfasst die Definition von Margin drei zentrale Konzepte: das Margin-Darlehen, die Margin-Einlage und die Margin-Anforderung. Das Margin-Darlehen ist der Betrag, den sich ein Anleger von seinem Broker leiht, um Wertpapiere zu kaufen. Die Margin-Einlage ist der Eigenkapitalbetrag, den ein Kunde aus seinem Vermögen zu den Kauf von Wertpapieren in einem Marginkonto beisteuert. Die Margin-Anforderung ist der Mindestbetrag, den ein Kunde hinterlegen muss. Er wird üblicherweise als Prozentsatz des aktuellen Marktwertes angegeben. Die Margin-Einlage mit der Margin-Anforderung identisch sein, oder diese übersteigen. Dies lässt sich durch folgende Gleichung ausdrücken:

Margin-Darlehen + Margin-Einlage = Marktwert des Wertpapiers
Margin-Einlage ≥ Margin-Anforderung

Das Leihen von Kapital zum Kauf von Wertpapieren wird als „Kauf auf Margin“ bezeichnet. Wenn ein Anleger sich Geld von seinem Broker leihen möchte, um eine Aktie zu kaufen, muss er bei diesem Broker ein Marginkonto eröffnen, ein entsprechende Vereinbarung unterzeichnen und die Margin-Anforderungen des Brokers einhalten. Das Darlehen in seinem Konto wird durch das Wertpapier- und Barguthaben des Anlegers besichert. Falls der Marktwert der Aktie zu stark abfällt, muss der Anleger zusätzliche Barmittel in einem Konto hinterlegen oder einen Teil der Aktienposition verkaufen.




Ersteinschuss und Fortführungsmargin bei Wertpapieren

Das Federal Reserve Board und Selbstregulierungsorganisationen (SRO) wie die New York Stock Exchange und die FINRA, geben klare Regeln zum Handel auf Margin vor. In den USA gestattet es die „Regulation T“ der Federal Reserve, dass Anleger bis zu 50% des Preises eines Wertpapierkaufs auf Margin finanzieren. Der Prozentsatz des Kaufpreises der Wertpapiere, den der Anleger bezahlen muss, wird als Ersteinschuss („Initial Margin“) bezeichnet. Um Wertpapiere auf Margin kaufen zu können, muss der Anleger zunächst eine ausreichende Menge an Barmitteln oder geeigneten Wertpapieren bei seinem Broker hinterlegt haben, um die Ersteinschussanforderungen für den betreffenden Kauf zu erfüllen.

Sobald ein Anleger Aktien auf Margin gekauft hat, erfordern es die NYSE und die FINRA, dass ein bestimmter Mindestkapitalbetrag kontinuierlich im Marginkonto des Anlegers vorgehalten wird. Die Vorschriften verlangen, dass Anleger stets mindestens 25% des Gesamtmarktwerts der Wertpapierposition in Ihrem Marginkonto bereithalten. Dieser Betrag wird als Fortführungsmargin („Maintenance Margin“) bezeichnet. Für Marktteilnehmer, die als „Pattern Day Trader“ eingestuft werden, beträgt der erforderliche Fortführungsmargin 25,000 USD (oder 25% des Gesamtmarktwerts der gehaltenen Wertpapiere - es gilt der höhere Wert)

Wenn der Saldo des Marginkontos unter den mindestens erforderlichen Fortführungsmarginwert fällt, kann der Broker eine Nachschussforderung („Margin Call“) ausgeben, die den Anleger dazu auffordert, zusätzliche Barmittel in seinem Konto zu hinterlegen. Andernfalls kann der Broker die Position auflösen.

Broker legen außerdem auch ihre eigenen Mindestmargin-Anforderungen fest. Diese werden als hauseigene Anforderungen („House Requirements“) bezeichnet. Einige Broker bieten großzügigere Darlehenskonditionen an als andere und die Leihbedingungen können auch von Kunde zu Kunde variieren. Alle Broker müssen jedoch stets innerhalb der Parameter für Margin-Anforderungen bleiben, die durch die zuständigen Aufsichtsbehörden vorgegeben werden.

Nicht alle Wertpapiere können auf Margin gekauft werden. Der Handel auf Margin ist ein zweischneidiges Schwert. Er ermöglicht höhere Gewinne, kann aber ebenso auch zu größeren Verlusten führen. In volatilen Märkten müssen Anleger, die ein Darlehen von Ihrem Broker nutzen, ggf. zusätzliche Barmittel hinterlegen, falls der Kurs einer Aktie zu weit abfällt (bei einem Kauf auf Margin) oder zu stark anzieht (bei einem Leerverkauf von Aktien). In solchen Fällen haben Broker das Recht, eine Position - auch ohne vorherige Benachrichtigung des Anlegers - zu liquidieren. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, bei Aktienkäufen auf Margin und Leerverkäufen von Aktien die Entwicklung der betreffenden Position in Echtzeit zu beobachten.




Definition von Margin für Rohstoffe/Terminkontrakte

Bei Rohstoffen/Terminkontrakten bezeichnet Margin den Betrag an Eigenkapital, den ein Anleger zur Besicherung eines Future-Kontrakts einbringt. Dies lässt sich durch folgende Gleichung ausdrücken:

Sicherheitsleistung („Collateral“) = Betrag des erforderlichen Eigenkapitals zur Unterstützung des Future-Kontrakts
Sicherheitsleistung ≥ Margin-Anforderung


Margin-Anforderungen für Futures und Future-Optionen werden von jeder Börse anhand eines Kalkulationsalgorithmus berechnet, der als „SPAN-Margining“ bezeichnet wird. SPAN (Standard Portfolio Analysis of Risk) bewertet das Gesamtrisiko des Portfolios, indem der Wort-Case-Verlust ermittelt wird, den ein Portfolio aus Derivaten und physischen Finanzinstrumenten realistisch über einen bestimmten Zeitpunkt erleiden könnte (in der Regel im Laufe eines Handelstages). Dies geschieht durch die Berechnung der Gewinne und Verluste, die das Portfolio unter verschiedenen Marktbedingungen verzeichnen würde. Der wichtigste Aspekt der SPAN-Methode ist der SPAN-Risikobereich („Risk Array“), eine Reihe numerischer Werte, die angeben, wie sich der Wert eines bestimmten Kontrakts unter verschiedenen Konditionen positiv oder negativ entwickelt. Diese verschiedenen Konditionen werden als Risikoszenarien bezeichnet. Der numerische Wert jedes Risikoszenarios stellt den Gewinn oder Verlust dar, den der konkrete Kontrakt bei einer bestimmten Kombination aus Kurs- (oder Basiswert-) Veränderungen, Volatilitätsveränderungen und Verringerung der verbleibenden Zeit bis zur Fälligkeit verzeichnet.




Ersteinschuss und Fortführungsmargin bei Rohstoffen/Terminkontrakten

Ebenso wie für Wertpapiere gelten auch für Rohstoffe/Terminkontrakte erforderliche Ersteinschuss- und Fortführungsmarginbeträge. Diese werden in der Regel von den einzelnen Börsen als Prozentsatz des aktuellen Marktwertes eines Future-Kontraktes festgelegt, basierend auf der Volatilität und dem Preis des Kontrakts. Der erforderliche Ersteinschuss für einen Future-Kontrakt ist der Betrag, den Sie als Sicherheitsleistung zur Eröffnung der Position für diesen Kontrakt hinterlegen müssen. Um einen Future-Kontrakt kaufen zu können, müssen Sie die Ersteinschuss-Anforderungen erfüllen, d. h. Sie müssen den entsprechenden Betrag entweder bereits in Ihrem Konto verfügbar haben oder ihn in Ihr Konto einzahlen.

Der Fortführungsmargin entspricht bei Rohstoffen/Terminkontrakten dem Betrag, den Sie in Ihrem Konto bereithalten müssen, um den Future-Kontrakt zu unterstützten. Dieser Betrag stellt den Minimalwert dar, auf den Ihr Kontosaldo fallen darf. Wenn Ihr Konto diesen Wert zu unterschreiten droht, müssen Sie zusätzliches Guthaben einzahlen. Rohstoffpositionen werden täglich zum aktuellen Marktwert bewertet (Marked-to-Market) und Ihr Kontosaldo wird entsprechend dem ermittelten Gewinn oder Verlust angepasst. Da der Preis der zugrunde liegenden Rohstoffe schwankt, ist es möglich, dass der Wert eines Terminkontrakts so weit abfällt, dass Ihr Kontosaldo unter der erforderlichen Fortführungsmargin sinkt. Wenn dieser Fall eintritt, kann der Broker eine Nachschussforderung aussprechen. Dies bedeutet, dass Sie aufgefordert werden, zusätzliches Guthaben auf Ihr Konto einzuzahlen, um die erforderliche Margindeckung wiederherzustellen




Echtzeit-Marginberechnung

Wir verwenden Echtzeit-basiert Marginberechnungen, damit Sie Ihr Handelsrisiko jederzeit korrekt einschätzen können. Unser Echtzeit-Marginsystem wendet die Margin-Anforderungen über den Tag hinweg auf neue und auf bereits in den Büchern bestehende Transaktionen an und setzt die Margin-Anforderungen zum Ende des Tages durch. Dabei erfolgen keine verzögerten Nachschussforderungen, sondern nicht gedeckte Positionen werden in Echtzeit liquidiert. Dieses System ermöglicht es uns, unsere Provisionen gering zu halten, da wir keine anfallenden Kreditverluste durch höhere Kosten auf unsere Kunden umlegen müssen.

Das Kontoübersichtsfenster in der Trader Workstation (Demo- oder Kundenkonto) zeigt die Margin-Anforderungen jederzeit in Echtzeit an.




Universal AccountSM

Unser „Universal Account“ bietet Ihnen die Möglichkeit, sowohl mit Wertpapieren als auch mit Rohstoffen/Terminkontrakten zu handeln. Dementsprechend besteht dieses Konto aus zwei grundlegenden Kontokomponenten: einem Wertpapierkonto, das den Vorschriften der U.S. Securities und Exchange Commission (SEC) unterliegt, und einen Konto für Futures/Rohstoffe, das den Vorschriften der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unterliegt.

Unabhängig davon, ob Sie Vermögenswerte im Wertpapierkontoteil oder im Rohstoff-/Futures-Kontoteil halten, sind diese Vermögenswerte durch nationale US-amerikanische Vorschriften für Broker zum Schutz der Vermögenswerte von Kunden geschützt. Im Wertpapierkontoteil sind Ihre Vermögenswerte durch die Regelungen der SEC und der SIPC geschützt. Im Rohstoff/Futures-Kontoteil sind Ihre Vermögenswerte durch die Vorschriften der CFTC zur separaten Handhabung von Kundengeldern („Segregation“) geschützt. Darüber hinaus genießen Sie zusätzlichen Schutz durch unsere stabile Finanzlage und unser konservatives Risikomanagement. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der Rubrik Stärke und Sicherheit.

Im Rahmen des Serviceangebots unseres Universal Accounts sind wir befugt, bei Bedarf Guthabenbeträge automatisch zwischen Ihrem Wertpapierkonto und Ihrem Rohstoff/Futures-Konto zu verschieben, um eine ausreichende Margindeckung des jeweiligen Kontoteils zu gewährleisten. In der Kontoverwaltung können Sie unter der Rubrik „Überschüssige Beträge verschieben“ festlegen, wie wir Transfers von überschüssigen Guthabenbeträgen zwischen Ihren Kontobereichen handhaben sollen. Sie können einstellen, dass alle überschüssigen Beträge in das Wertpapierkonto oder in das Rohstoff/Futures-Konto verschoben werden sollen, oder dass keine Verschiebung von überschüssigem Guthaben durchgeführt werden soll.




Marginmodell

Margin-Anforderungen werden entweder regelbasiert oder risikobasiert berechnet.


Marginberechnungsgrundlage Verfügbare Produkte
Regelbasiertes Marginsystem: Vordefinierte und statische Berechnungen werden auf jede Position oder vordefinierte Positionsgruppen („Strategien“) angewendet. Reg-T-Konten: US-amerikanische Aktien, Aktien- und Indexoptionen, Single Stock Futures und Investmentfonds.
Alle Konten: Devisen, Anleihen, kanadische, europäische und asiatische Aktien, sowie kanadische Aktien- und Indexoptionen.
Risikobasiertes Marginsystem: Börsen berechnen das maximale Tagesrisiko für alle Positionen in einem kompletten Portfolio oder in einem Teilportfolio (beispielsweise ein Future und alle Optionen mit dem jeweiligen Future als Basiswert). Portfolio-Marginkonto: US-amerikanische Aktien, Aktien- und Indexoptionen, Single Stock Futures und Investmentfonds.
Alle Konten: Alle Futures und Optionen auf Futures in jedem Konto. Nicht US-amerikanische / nicht kanadische Aktien- und Indexoptionen in jedem Konto.

Die Margin-Anforderungen für jeden Basiswert finden Sie auf der Seite der jeweiligen Börse, an der der Kontrakt notiert ist, aufgeführt. Eine Übersicht über Margin-Auflagen für die wichtigsten Future-Kontrakte und Links zu den Websites der relevanten Börsen finden Sie auf der Registerkarte „Futures & FOPs“ (siehe oben).




Ergänzendes Marginmodell

Systeme, die Margin-Anforderungen risikobasiert ableiten, liefern eine angemessene Bewertung der Risiken komplexer derivativer Portfolios in Szenarien mit kleinen bis mittleren Veränderungen. Bei starken Kursbewegungen der zugrunde liegenden Aktien oder Futures sind solche Systeme jedoch weniger verlässlich. Deshalb haben wir die grundständigen börsenseitigen Marginmodelle durch Algorithmen weiterentwickelt, die die Auswirkungen großer Marktbewegungen von bis zu 30% auf ein Portfolio berücksichtigen (bei extrem volatile Aktien sogar noch höher). Dieses „Extremfall-Marginmodell“ kann die Margin-Anforderungen für Portfolios mit Netto-Short-Positionen in Optionen erhöhen und ist besonders empfindlich in Bezug auf Short-Positionen für stark aus dem Geld liegende Optionen.

Zusätzlich wenden wir eine Konzentrationsmarginanforderung für Standard- und/oder Reg-T-Marginkonten an. Die zwei größten Positionen eines Portfolios und die zugehörigen Derivate werden anhand eines Worst-Case-Szenarios mit einer Spanne von +/- 30% neu bewertet. Die übrigen Positionen werden auf Basis einer Bewegung von +/-5% neu bewertet. Wenn die Konzentrationsmarginanforderung die auf Basis der Standardmarginregeln ermittelte Anforderung überschreitet, wird die neu berechnete Konzentrationsmarginanforderung für das Konto angewendet.

Wenn Sie ein Wertpapier leer verkaufen, müssen Sie über genügend Eigenkapital in Ihrem Konto verfügen, um alle Gebühren zu decken, die für das Ausleihen von Wertpapieren anfallen. Wenn Sie das Wertpapier über uns ausleihen, leihen wir es in Ihrem Namen aus und Ihr Konto muss über genügend Kapital verfügen, um die Margin-Anforderungen für den Leerverkauf zu erfüllen. Zur Deckung von Bearbeitungsgebühren und Aktienleihgebühren müssen wir 102% des Wertes der geliehenen Wertpapiere als Sicherheitsleistung beim Leihgeber hinterlegen. Falls die Aktie schwierig auszuleihen („hard to borrow“) ist, können die Leihgebühren des Leihgebers so hoch ausfallen (höher als der Zinsertrag), dass der Leerverkaufende zusätzliche Zinsen bezahlen muss, um die Aktien vom Leihgeber ausleihen zu können. Kunden können indikative Zinssätze für Leerverkäufe zu spezifischen Aktien über das „Short Stock (SLB) Availability Tool“ finden, das Sie über den Bereich „Tools“ in der Kontoverwaltung aufrufen können. Weitere Informationen zum Leerverkauf von Aktien und in diesem Zusammenhang anfallenden Gebühren finden Sie auf der Seite Wertpapierfinanzierung.

Offenlegungen
  1. Der Handel mit Futures in einem SIPP-Cash-Konto bei Interactive Brokers (U.K.) Limited unterliegt ebenfalls erheblich höheren Margin-Anforderungen als der Handel über ein Konto, das kein SIPP-Konto ist.

  • Um die Sicherheit der Konten von Kunden zu gewährleisten, behält sich der Broker das Recht vor, bei außerordentlich volatilen Bedingungen auf den Finanzmärkten bestimmte Margin-Regelungen anzupassen. Solche Anpassungen bewirken eine Leverage-Verringerung in Kundenportfolios und helfen sicherzustellen, dass die Konten unserer Kunden mit ausreichendem Kapital gedeckt sind.
  • Wir konzentrieren uns auf angemessene, realistische und vorausschauende Risikomanagementmethoden. Um unsere Kunden bestmöglich zu informieren, veröffentlichen wir Ankündigungen auf unserer Website unter der Rubrik „Systemstatus“. Wir empfehlen allen Kunden dringend, diese Seite regelmäßig aufzusuchen und auf Vorankündigungen zu Änderungen unserer Marginverfahren zu prüfen.
  • Bitte beachten Sie, dass bei der Bonitätsprüfung bei Ordereingabe der Ersteinschuss bestehender Positionen stets berücksichtigt wird. Selbst wenn ein Konto beispielsweise bereits über eine bestehende Position mit einer Margin-Anforderung von 35% verfügt, wird bei der Kreditwürdigkeitsprüfung vor Akzeptanz der Order stets die Ersteinschussanforderung der Position aus Berechnungsgrundlage verwendet.
  • Die Marktwerte/-kurse, die zur Berechnung des Eigenkapitals und der Margin-Anforderungen für Konten bei Interactive Brokers verwendet werden, können von den Kurswerten abweichen, die von Börsen und anderen Marktdatenquellen publiziert werden, und stellen ggf. die Bewertung des Produkts durch Interactive Brokers dar. Interactive Brokers kann unter anderem eigene Indexwerte, Werte für börsengehandelte Fonds (ETFs) oder Derivate berechnen. Außerdem kann IB Wertpapiere, Futures oder andere Anlageprodukte auf Basis des Geldkurses, des Angebotskurses, des letztes Verkaufskurses, des Mittelwertkurses oder anhand einer anderen Methode bewerten. Interactive Brokers wendet unter Umständen Bewertungsmethoden an, die konservativer sind als die des allgemeinen Marktes.